Sprint Ruhpolding Weltcup

Biathletin Hinz bei Eckhoff-Sieg beste Deutsche im Sprint

Sportschau
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Vanessa Hinz hat beim Heimweltcup in Ruhpolding ein kleines Ausrufezeichen gesetzt: Die Bayerin zeigte im Sprint eine fehlerfreie Leistung und war als Achte beste DSV-Starterin. Der Sieg ging an die Norwegerin Tiril Eckhoff.

Nach dem Weltcup in Oberhof hatten die Athletinnen wenig Zeit zum Verschnaufen, denn in Ruhpolding stand schon am Mittwoch (15.01.20) der Sprint auf dem Plan. Bei guten Bedingungen zeigte Tiril Eckhoff einen tadellosen Lauf. Im Ziel hatte die Norwegerin, die beim Schießen fehlerfrei blieb, 29,7 Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Hanna Öberg. Dritte wurde die Italienerin Dorothea Wierer (0/+36,8 Sek.), die ihre Gesamtweltcup-Führung an Eckhoff abgeben musste.

Vanessa Hinz (SC Schliersee) bestätigte ihre aufstrebende Form aus Oberhof: Nach Platz 15 im Sprint am Rennsteig kam die Bayerin heute mit einer fehlerfreien Schießleistung auf den achten Platz und war damit beste Deutsche (+1:03,2). "Es war schon schwierig vor heimischem Publikum. Aber ich dachte mir, genieß es einfach bei der geilen Atmosphäre zu starten. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt Null geschossen habe - endlich konnte ich mal zeigen, was ich kann", sagte eine sichtlich zufriedene Hinz im ZDF.

Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) konnte dagegen ihren guten zweiten Platz im Sprint von Oberhof nicht wiederholen. Läuferisch war die Verfolgungsweltmeisterin zwar gut unterwegs und konnte mit Eckhoff mithalten, aber drei Schießfehler sind in einem Sprint einfach zu viel, um auf das Podest zu landen. Das stellte auch die 31-Jährige nach dem Rennen fest: "Mit drei Fehlern ist man beim Sprint halt komplett weg." Am Ende landete Herrmann mit einem Rückstand von 1:29,2 Minuten auf dem 19. Platz.

Franziska Preuß (SC Haag) gab in Ruhpolding nach ihrer Nebenhöhlenentzündung ihr Comeback. Die Bayerin zeigte eine tadellose Schießeinlage. Doch läuferisch ist Preuß noch nicht ganz fit. Ihr Rückstand auf Eckhoff 1:22,8 Min., das reichte noch für Rang 14. "Im Schießen habe ich mich sicher gefühlt. Ich habe schon im Training gemerkt, dass mich das Laufen extrem anstrengt. Ich hoffe, ich kann mich von Rennen zu Rennen steigern", so die 25-Jährige.

Karolin Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld) kam mit einem Fehler als 38. (+1:57 Min.) ins Ziel. Maren Hammerschmidt (SK Winterberg) wurde 43. (1/+2:04,3 Min.). Janina Hettich (SC Schönwald) leistete sich zwei Schießfehler und beendete den Sprint als 45. (+2:05,7 Min.)



Quelle: Sportschau



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