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Fiebermessen vor dem Stadion - Champions League in Asien

Sportschau
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In dieser Woche startet die asiatische Champions League. An eine normale Austragung ist wegen des Corona-Virus jedoch nicht zu denken.

Mit einigen aus dem europäischen Fußball bekannten Gesichtern startet in dieser Woche die asiatischen Champions League mit der Gruppenphase in eine neue Runde. Doch während unter anderem das saudi-arabische Team Al-Ahli Dschidda des ehemalige Gladbachers und Bremers Marko Marin am Montag (10.2.2020) in Asiens wichtigstem Klub-Wettbewerb startete, ist in Ostasien an eine normale Austragung nicht zu denken. Grund dafür ist das Corona-Virus.

Aus China sind vier Teams dabei und mit ihnen einige klangvolle Namen: der frühere Bremer Marko Arnautovic (Shanghai SIPG) etwa oder der ehemalige Leverkusener Renato Augusto (Beijing Guoan). Zunächst war vorgesehen, dass die chinesischen Teams ihre ersten drei Partien auswärts bestreiten sollen, um den Terminplan nicht ändern zu müssen. Doch wegen Quarantäne-Vorschriften wurde auch dieses Vorhaben mittlerweile verworfen, alle Partien mit chinesischer Beteiligung wurden abgesagt und in den April und Mai verschoben.

Nicht die ersten Auswirkungen auf den chinesischen Fußball: Der ursprünglich am 22. Februar angesetzte erste Saisonspieltag der Chinese Super League 2020 wurde längst abgesagt. Wann die neue Saison beginnen kann, ist völlig offen.

Auch für die anderen Champions-League-Spiele im ostasiatischen Raum gelten Vorsichtsmaßnahmen ? die zum Teil kurios anmuten. So ist beim Aufeinandertreffen der Meister aus Südkorea und Japan, Jeonbuk Motors und Yokohama F. Marinos, am Mittwoch allen Zuschauern das Tragen einer Atemmaske vorgeschrieben. Zudem darf ihre Körpertemperatur die 37,5 Grad Celsius nicht überschreiten. Diese soll vor dem Einlass bei jedem Zuschauer überprüft werden.

Traditionell ist die asiatische Champions League nach Regionen aufgeteilt, sodass erst im Finale der beste Vertreter aus dem Nahen Osten auf den besten Vertreter aus Ostasien trifft. So ist der Spielbetrieb für die Hälfte der Mannschaften zunächst nicht vom Coronavirus bedroht.

Allerdings: Auch im Nahen Osten verläuft die Austragung nicht reibungslos. Wegen der politischen Spannungen im Iran raten viele Regierungen von der Einreise ab, und der asiatische Fußballverband entschied, dass die vier iranischen Teams ihre ersten drei Gruppenspiele zunächst auswärts bestreiten werden.

Bereits in der Qualifikation zur Champions League im Januar fanden Spiele von iranischen Mannschaften zum Teil auf neutralen Plätzen außerhalb des Landes statt. Eine Maßnahme, die eventuell wieder ergriffen werden könnte. So könnten zumindest vier der acht Gruppen nach dem ursprünglich vorgesehenen Terminplan spielen.



Quelle: Sportschau



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