Weltrekord Frauen Rekord

WM in Salt Lake City: Drei Weltrekorde bei Eisschnelllauf-WM - Ihle Siebter

Sportschau
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Zwei Weltrekorde über 5.000 Meter und ein Weltrekord über 1.000 Meter am dritten Wettkampftag der Eisschnelllauf-WM. Bei den Frauen hielt ein Rekord nur wenige Minuten. Die besten Deutschen kamen auf Rang sieben und acht ins Ziel.

Paukenschlag bei der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft in Salt Lake City. Die Russin Natalja Woronina lief als erste Frau der Welt die 5.000 Meter unter 6:40 Minuten. Mit 6:39,021 Minuten blieb sie elf Sekunden unter ihrer bisherigen Bestzeit. Sie entthronte Titelverteidigerin Martina Sablikowa (Tschechien) und holte sich nach Bronze über 3.000 Meter nun Gold über die ganz lange Strecke.

Wenige Minuten zuvor hatte die Tschechin furios vorgelegt und ihren eigenen Weltrekord um knapp eine Sekunde auf 6:41,182 Minuten gedrückt. Das reichte diesmal aber nur zu Silber. Bronze ging an die Niederländerin Esmee Visser (6:46,685 Minuten)

Damit riss eine beeindruckende Serie. Die 32-Jährige aus dem mährischen Nove Mesto war seit ihrem Weltmeistertitel 2007 an gleicher Stelle bei internationalen Großerereignissen ungeschlagen über die längste Frauen-Distanz. Zwei Tage zuvor hatte Sablikova noch in ihrer "schwächeren" Disziplin, den 3.000 Metern, ihren 16. Titel bei Einzelstrecken-WMs erkämpft. Insgesamt hat sie nun 35 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

Claudia Pechstein lief ein respektables Rennen und wurde in 6:55,01 Minuten Achte. Die Berlinerin musste gleich als erste aufs Eis und hatte mit der Norwegerin Sofie Karoline Haugen eine gleichststarke Konkurrentin. Immer wieder wechselten sich beide in der Führung ab, ehe sich Pechstein mit einer beeindruckenden Schlussrunde etwas absetzen konnte.

Der dritte Weltrekord des Tages ging auf das Konto des ehemaligen Dopingsünders Pawel Kulischnikow. Der 25-jährige Russe, der 2012 für zwei Jahre gesperrt worden war, lief über die 1.000 m in 1:05,69 Minuten zum Gold und verbesserte dabei die alte Marke des niederländischen Olympiasiegers Kjeld Nuis um 49 Hundertstelsekunden. Nico Ihle (Chemnitz) lief als Bester eines deutschen Trios in der persönlichen Saisonbestzeit von 1:07,10 Minuten auf Platz sieben. 34 Hundertstel fehlten Ihle zum Sprung aufs Treppchen. Jeremias Marx (Erfurt/1:08,06 Minuten) und Hendrik Dombek ( München/1:08,84 Mnuten) kamen auf Rang 19 und 23.



Quelle: Sportschau



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