Bora-hansgrohe DEL Olympiasieger September

Strade Bianche: Maximilian Schachmann auf dem Podium

Sportschau
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Maximilian Schachmann kommt nach einer starken Leistung beim Radrennen "Strade Bianche" auf Rang drei ins Ziel. Gewonnen hat den italienischen Klassiker Wout Van Aert, der damit den Podiums-Hattrick perfekt macht.

Maximilian Schachmann hat sich beim italienischen Radklassiker "Strade Bianche" eindrucksvoll aus der Corona-Pause zurückgemeldet. In der Toskana fuhr der deutsche Meister am Samstag (01.08.2020) hinter dem Belgier Wout Van Aert und dem Italiener Davide Formolo auf Rang drei.

Gute 20 Kilometer vor dem Ziel hatte Schachmann vom Team Bora-hansgrohe schon einmal angezogen und sich gemeinsam mit Van Aert abgesetzt. Halten konnte der starke Zeitfahrer seinen kleinen Vorsprung allerdings nicht.

Van Aert hingegen startete etwa 12,5 Kilometer vor dem Ziel den nächsten Ausreißversuch und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel aus. Nach den dritten Plätzen 2018 und 2019 feiert der 25-Jährige seinen ersten Sieg bei der "Strade Bianche" - er ist der dritte Belgier, der hier gewinnt.

"Im letzten Sektor wollte ich etwas warten, das war ein Fehler, denn van Aert hatte schnell eine Lücke", sagte Schachmann zum entscheidenden Moment, "danach hätte ich alle Kraft investieren müssen, um noch einmal nach vorne zu kommen, da habe ich mich aufs Podium konzentriert."

Der gebürtige Berliner Schachmann fuhr bei dem Rennen, das wegen der Corona-Krise vom 7. März verschoben wurde, lange Zeit in der Spitzengruppe - trotz Temperaturen von bis zu 40 Grad im Schatten und 63 Streckenkilometern über die staubigen Schotterstraßen der Toskana.

Im Zielspurt vor der berühmten Piazza del Campo musste sich der deutsche Straßenradmeister noch dem Italiener Formolo (UAE Team Emirates) um zwei Sekunden geschlagen geben. Schachmann hatte vor dem Abbruch der Saison wegen der Corona-Pandemie das letzte Rennen der World Tour gewonnen, sich im März bei der Fernfahrt Paris-Nizza durchgesetzt.

Am Samstag schrieb er das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte. Gemeinsam mit einem Quintett bestimmte der Deutsche lange Zeit das Geschehen auf den weißen und staubigen Schotterpisten, die ein Drittel der Gesamtstrecke einnahmen. Zu den Führenden gehörten neben Van Aert und Formolo auch Olympiasieger Greg Van Avermaet (Belgien/CCC Team), der Däne Jakob Fuglsang (Astana) und der Italiener Alberto Bettiol (EF Pro Cycling).

Der Klassiker Strade Bianche war der Auftakt eines Mammutprogramms in der World Tour. In 101 Tagen sollen alle großen Radrennen absolviert werden. Die Tour de France findet vom 29. August bis 20. September statt.



Quelle: Sportschau



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