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Wegen der andauernden Wirtschaftskrise: Irans Fußballverband verbietet Verpflichtung von Ausländern

Sportschau
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Der iranische Fußballverband (FFI) hat bis auf Weiteres die Verpflichtung von ausländischen Trainern und Spielern verboten. Das hat allerdings nichts mit dem Coronavirus zu tun.

"Das neue Gesetz des FFI und des Ligaverbandes verbietet vorläufig die Unterzeichnung von neuen Verträgen mit ausländischen Trainern und Spielern", sagte ein Sprecher.

Wegen der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise dürfen die Vereine zumindest für die nächste Saison nur iranische Spieler und Coaches verpflichten, so Sprecher Faribors Mahmudsadeh laut Nachrichtenagentur Isna. Das neue Gesetz gilt jedoch nicht für die Ausländer, die bereits einen Vertag haben.

Wegen der US-Sanktionen steckt der Iran seit dem vergangenen Jahr in einer akuten Wirtschaftskrise. Außerdem sind wegen der internationalen Banksanktionen auch die Überweisungen der Gehälter für ausländische Trainer und Spieler derzeit nicht möglich.

Ein weiterer Grund für das neue Gesetz war ein FIFA-Urteil im August, wonach der FFI dem ehemaligen Nationaltrainer Marc Wilmots für nur fünf Monate Arbeit und vier Pflichtspiele eine Abfindung in Höhe von mehr als sechs Millionen Euro zahlen muss. Ähnliche FIFA-Urteile sowie hohe Abfindungen könnte es demnächst auch für einige iranische Vereine mit ausländischen Trainern und Spielern geben.



Quelle: Sportschau



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