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NDR-Sport: Sieg gegen Türkgücü - Hansa Rostock klettert auf Rang drei

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Beim 2:0-Sieg gegen den Aufsteiger aus München bot der Drittligist eine konzentrierte Vorstellung.

"Unterm Strich sind wir der verdiente Sieger", sagte Hansa-Trainer Jens Härtel bei "MagentaSport". "Wir waren in den entscheidenden Momenten da und haben es auch sehr, sehr gut verteidigt."

Allerdings starteten die Norddeutschen mit einer Portion Glück in die Partie, die eigentlich am 7. November hatte stattfinden sollen. Wegen positiver Corona-Testungen bei Hansa war das Aufeinandertreffen an diesem Tag jedoch abgesagt worden. Drei Minuten waren im Ostseestadion gespielt, als Münchens Sercan Sararer im Strafraum zu Fall kam. Rostock-Keeper Markus Kolke hatte einen eklatanten Fehlpass gespielt und Jan Löhmannsröben den Angreifer elfmeterreif zu Fall gebracht - doch ein Pfiff des Schiedsrichters blieb aus.

Dieser erfolgte wenig später auf der Gegenseite. Aaron Berzel hatte Bentley Baxter Bahn regelwidrig am Torschuss gehindert, der Gefoulte trat selbst an und verwandelte zur 1:0-Führung (8.). Die Hansa-Kogge war damit zwar noch nicht in komplett ruhigem Fahrwasser, der Grundstein für den Sprung auf den dritten Tabellenplatz war aber gelegt.

Weil Hansa konzentriert blieb, und die Gäste keine zündenden Ideen zu bieten hatten, war es Hansa vergönnt, Mitte der ersten Spielhälfte nachzulegen. Zwar konnte René Vollath im Türkgücü-Gehäuse den Schuss von Maurice Litka aus kurzer Distanz noch parieren, die direkt folgende Ecke führte jedoch zum 2:0 (29.). Wieder leistete Berzel Hilfestellung, als er die Litka-Hereingabe, bedrängt von Sven Sonnenberg, mit dem Rücken unglücklich ins lange Eck verlängerte - Eigentor.

Ohne Innenverteidiger Max Reinthaler, der Hansa wegen eines Sehnenanrisses etwa zehn Wochen fehlen wird, ließ Hansa auch bis zur Pause nichts anbrennen. Zudem blieben beim Aufsteiger Sararer und Petar Sliskovic blass, die zusammen für 13 der 20 Türkgücü-Treffer in dieser Saison verantwortlich zeichnen. Mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung für Hansa ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an den Kräftverhältnissen wenig. Hansa ging aggressiv in die Zweikämpfe und ließ die Offensivqualitäten des Gegners nicht zur Entfaltung kommen. Der erste Schuss aufs Tor gelang den Münchnern erst in der 69. Minute durch Ünal Tosun. Das Härtel-Team tat derweil im Spiel nach vorne das Nötige: gelegentliche Entlastungsangriffe, die jedoch lange Zeit keine echte Torgefahr brachten.

Zwölf Minuten vor dem Ende gab es sie dann doch, die Chance auf den dritten Treffer. Erik Engelhardt zog aus einem Fehler der Türkgücü-Abwehr jedoch keinen Profit - sein Schuss an Vollath vorbei Richtung leeres Tor wurde von St.-Pauli-Leihgabe Yi-Young Park noch an den Außenpfosten abgelenkt. Es sollte letztlich die einzige erwähnenswerte Szene in der Schlussphase bleiben. Mit 23 Zählern aus 13 Spielen ist Hansa nun erster Verfolger von Dynamo Dresden und dem 1. FC Saarbrücken, die die beiden Spitzenpositionen bekleiden.

Dieses Thema im Programm:
NDR 2 Sport | 02.12.2020 | 23:03 Uhr



Quelle: Sportschau



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