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Paralympics-Star Rehm kämpft um Olympia-Start: "Zeichen für Inklusion setzen"

Sportschau
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Ein entsprechender Antrag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) liegt dem Deutschen Olympischen Sportbund vor, wie der DOSB am Sonntagabend betätigte. Rehm werde für Japan nominiert "unter der Voraussetzung, dass eine entsprechende Startgenehmigung vorliegt", hieß es in einer Stellungnahme.

Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Der Deutsche Olympische Sportbund wartet auf eine Antwort vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

"Mir geht es ausschließlich darum, ein Zeichen für Inklusion und den paralympischen Sport zu setzen", sagte Rehm: "Ich bin dankbar für die Unterstützung des DLV und schätze diese Entscheidung sehr. Ziel ist es, eine nachhaltige Veränderung anzustoßen und aus diesem Grund geht es mir nicht um eine Medaille, sondern um die Botschaft."

Rehm hatte im Juni seinen eigenen Weltrekord auf 8,62 m verbessert und damit die nationale Olympia-Norm (8,22) geknackt. Der Prothesenspringer hofft auf einen Doppelstart bei Olympia und bei den Paralympics (24. August bis 5. September). Mit dem Vorschlag des DLV sei der 32-Jährige seinem Start in Tokio "einen erheblichen Schritt näher" gekommen, hieß es in der Mitteilung von Rehms Management.

Rehm darf durch die Prothese kein Vorteil entstehen. Der Weitspringer beruft sich bei seiner Argumentation auf eine unabhängige Studie aus 2016. "Ich möchte erreichen, dass Kinder auf der ganzen Welt vor dem Fernseher sitzen und sehen, alles ist möglich, egal welches Schicksal sie erfahren", so Rehm.



Quelle: Sportschau



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