Sprint Östersund Frauen Männer

Johannes Kühn überrascht im Biathlon-Sprint

Sportschau
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Johannes Kühn sorgte im Sprint in Östersund für eine kleine Überraschung. Der Nachrücker sprintete auf den zwölften Platz und war damit bester Deutscher.

Der Sieg im Sprint ging wie in der Vorwoche an Sebastian Samuelsson. Der Schwede lag am Ende vor den beiden Franzosen Emilien Jacquelin (+0,18 Sekunden) und Quentin Fillon Maillet (+21,5) - alle drei leisteten sich einen Fehler.

Während die Frauen im Sprint mannschaftlich überzeugen konnten, lief es für die deutschen Männer nicht ganz so gut. Kein DSV-Vertreter schaffte es in die Top Ten.

Aber immerhin sorgte Johannes Kühn für einen Lichtblick. Der 30-Jährige rückte für Youngster Justus Strelow ins Team, lief vergangenes Wochenende noch im IBU-Cup. Der Bayer ließ nur eine Scheibe stehen, war gut auf der 10-km-Strecke unterwegs und belohnte sich mit dem zwölften Platz (+54,8).

Auch Benedikt Doll musste einmal in die Strafrunde, ließ aber viel Zeit auf der Lopie liegen. "Es war ein solides Rennen", sagte der 31-Jährige in der Sportschau und zeigte sich unzufrieden mit seiner Laufleistung: "Es ist verrückt, was da vorne abgeht - mit einem Fehler reicht es mit meiner Laufleistung momentan nicht für einen Top-Sechs-Platz." Am Ende reichte es für den 14. Platz (+56,7)

Roman Rees war nach seinem enttäuschenden 65. Platz in der Vorwoche auf Wiedergutmachung aus: Am Schießstand blieb der 28-Jährige diesmal fehlerfrei und beendete das Rennen als 18. (+1:05). "Ich habe es heute geschafft, stehend die Null zu bringen. Das gibt mir Sicherheit. Läuferisch war ich nicht so gut, ich hatte schwere Beine. Aber insgesamt bin auch mit dem Rennen zufrieden", sagte Rees.

Beim Sprint am vergangenen Wochenende überzeugte Philipp Nawrath als Sechster. Diesmal lief es für den Allgäuer nicht so gut: In der Loipe zeigte er erneut eine klasse Leistung, doch nach einem tadellosen Liegendschießen hatte er beim Stehendschießen seine Probleme - drei Scheiben blieben stehen. Nur Platz 38 (+1:36) - keine gute Ausgangsposition für die Verfolgung.

Philipp Horn beendete das Rennen mit einem Fehler als 30. (+1:23), Erik Lesser wurde mit drei Strafrunden 48. (+1:57).



Quelle: Sportschau



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