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Weltcup in Klingenthal: Rydzek und Rießle zittern um Olympia-Ticket

Sportschau
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Für die deutschen Kombinierer geht beim Heimspiel in Klingenthal um mehr, als nur um Punkte im Weltcup. Es geht vor allem um die Olympia-Qualifikation. Für zwei Routiniers sieht es schlecht aus.

Julian Schmid hat Nervenstärke bewiesen. Der Oberstdorfer meisterte den ersten Teil des Kombinations-Weltcups im sächsischen Klingenthal aus deutscher Sicht am besten. Mit 138 Metern geht Schmid als Vierter in den anschließenden 10-km-Langlauf ab 12.45 Uhr im Liveticker bei sportschau.de).

Schmid hat nur 20 Sekunden Rückstand auf den Sprungsieger Kristijan Ilves aus Estland. Ilves (140 m) geht quasi zeitlich mit dem Japaner Ryota Yamamoto (142,5 m / + 1 s) und Johannes Lamparter (Österreich (142 m/ +9 s) ins Rennen.

Dann schon folgt Schmid, der sich damit auch Richtung Peking in Stellung gebracht hat. Cheftrainer Hermann Weinbuch muss noch eine schwierige Olympia-Entscheidung treffen. Lediglich Eric Frenzel und Vinzenz Geiger haben das Ticket sicher. Terence Weber, Johannes Rydzek, Julian Schmid, Manuel Faißt und Fabian Rießle streiten um die restlichen drei Plätze.

Neben Schmid haben auch Weber und Faißt nach dem Springen gute Karten. Weber startet als Neunter (132 m/+ 59 s) unmittelbar vor Faißt (135,5 m/+ 1:07 min).

Die schon qualifizierten Frenzel (6./ + 33 s) und Geiger (14./127 m/+ 1:41 s) können dem anschließenden Langlauf etwas entspannter entgegen blicken.

Dagegen müssen die beiden Routiniers im deutschen Team, Johannes Rydzek und Fabian Rießle, ernsthaft um Peking bangen. Beide kamen trotz Aufwindbedingungen nicht auf Topweiten und müssen in der Loipe ordentlich Boden gut machen, wenn es mit der internen Qualifikation klappen soll. Dabei stehen die Chancen für Rydzek (20.) nach 129 Metern (+1:55 min.) noch etwas besser, als die von Rießle (34./123,5 m/ + 2:46 min.).

Neben den Weltcupstartern waren vier deutsche Athleten aus der nationalen Gruppe dabei. Mit 121 Metern machte Wendelin Thannheimer Werbung in eigener Sache. Christian Frank (115 m), Jakob Lange (115 m) und David Mach (107,5 m) gehen dagegen schon mit mehr als vier Minuten Rückstand in den Langlauf.

Weil die Strecke rund um Klingenthal nur zwei Kilometer lang ist, muss sie fünfmal umrundet werden.

Wie schon am vergangenen Wochenende in Val di Fiemme geht der Weltcup in Sachsen ohne den norwegischen Dominator und Weltcupgesamtführenden Jarl Magnus Riiber über die Bühne. Der Ausnahme-Kombinierer, der fast immer gewinnt, wenn er startet, laboriert vor an einer Rückenverletzung. Auch der laufstarke Finne Ilkka Herola fehlt aufgrund einer Corona-Infektion. Die zweite Garde haben indes die Franzosen nach Klingenthal geschickt. Das A-Team bereitet sich in der Höhe auf die Winterspiele vor.



Quelle: Sportschau



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