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French Open, Alexander Zverev: "Turnierhälfte mit Alcaraz, Djokovic und Nadal ist eigener Grand Slam"

Sportschau
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Vor dem Start der French Open spricht Alexander Zverev mit der Sportschau über die schwere Auslosung bei den am Sonntag startenden French Open und sein mental schwieriges Jahr.

Zverev: (lacht) Ich muss immer nachschauen, weil meistens ist es ja um drei Uhr nachts oder sonst was. Deswegen fällt es teilweise schon schwer. Ich bin aber ständig in Kontakt mit Jimmy (Butler, Superstar der Miami Heat, Anm. d. Red.), der spielt ja gerade überragend, und ich hoffe, dass sie es packen und gewinnen werden (den Titel in der NBA, Anm. d. Red.).

Zverev: Ich hatte eine sehr stabile Sandplatzsaison mit zwei Masters-Halbfinals und einem Finale auf diesem Niveau, habe mehr Punkte gemacht als letztes Jahr auf Sand. Aber ich habe keinen Titel gewonnen ? das ist schon ein Riesenunterschied. Ich hoffe, dass ich wieder in Topform komme. Die vergangenen Wochen waren besser und besser und ich hoffe, dass ich hier in Paris mein bestes Tennis zeigen kann.

Zverev: (lacht) Die Hälfte ist ja schon ein eigenes Grand-Slam-Turnier für sich. Wenn man aus dieser Hälfte ein Grand-Slam-Turnier gewinnt, dann hat man es richtig verdient. Mit dieser Mentalität starte ich ins Turnier. Ich weiß, dass die Genannten unglaubliches Tennis spielen können und das auch tun. Es wird kein einfaches Turnier werden, aber ich hoffe, dass ich durchkomme.

Zverev: Sergi Bruguera habe ich dazugeholt, weil ich keinen Trainer hatte und einfach eine bestimmte Hilfestellung und Begleitung brauche in meinem Training und in meinem Tennisleben. Die hatte ich sechs Monate nicht, weil mein Vater nicht dabei war. Mein Vater gibt mir eine gewisse Stabilität und Ruhe, die ich von niemandem sonst bekomme. Aber ich bin froh, dass beide dabei sind, und die geben mir vieles hinzu.

Zverev: Es war ein schweres Jahr für mich, generell. Aber all das geht langsam in die richtige Richtung und, dass ich mich dann erstens auf Tennis konzentrieren kann und zweitens Ruhe in mein Leben bekomme. Das ist auch sehr wichtig für einen Tennisprofi.

Zverev: Die Ziele haben sich nicht geändert. Ich möchte immer noch ein Champion sein, Turniere gewinnen und bei Grand Slams vorne mitspielen.

Zverev: Meine Freundin muss leider arbeiten (Sophia Thomalla, Anm. d. Red.), meine Familie ist in Paris neben meinem Team. Mein Vater ist da, eventuell kommt meine Mutter nach, aber Sophia muss arbeiten, hat ihre eigenen Sendungen. Deswegen sind wir hier nicht zusammen.



Quelle: Sportschau



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