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Hockey, Bundesliga: Rot-Weiss Köln gewinnt zehnte Meisterschaft dank Tor in Unterzahl

Sportschau
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In einem engen Finale hat sich Rot-Weiss Köln in der Hockey-Bundesliga gegen den Hamburger Polo Club durchsetzen können. Mit einem Mann weniger auf dem Platz traf Florian Adrians entscheidend.

Von der ersten Minute an machte Rot-Weiss Köln deutlich, dass es seine Favoritenrolle auch im Finale der Hockey-Bundesliga wahrnehmen und den Titel nach Hause holen möchte. Um Kapitän Mats Grambusch setzten sich die Kölner in der Hälfte des Hamburger Polo Clubs fest.

Die Defensive des Außenseiters hielt den Angriffsbemühungen jedoch stand, Köln konnte sich zunächst keine großen Chancen erspielen. Stattdessen hatte Hamburg mit der ersten Strafecke des Spiels die erste große Gelegenheit. Aufgrund eines Fehlers beim Stoppen des Balles auf schwer zu bespielendem, nassen Untergrund verpuffte diese jedoch (11.). Kurz vor Schluss des ersten Viertels vergab auch Rot-Weiss seine erste Chance, Hamburg-Torhüter Niklas Garst konnte entschärfen (15.).

Der Polo Club fand jedoch besser in die Partie und beschränkte sich mit fortlaufender Dauer nicht nur noch auf Kontersituationen. Entsprechend zog sich Köln weiter zurück, beide Mannschaften neutralisierten sich und die Partie verflachte.

Rot-Weiss fand nicht zur eigenen Leistungsstärke, verstrickte sich immer wieder in Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Grambusch wurde mehrmals ermahnt, dies zu stoppen oder eine Zeitstrafe zu erhalten. Und dann hatte Hamburgs Paul Smith plötzlich die größte Chance im Spiel. tauchte frei vor dem Kölner Tor auf und zwang Vincent Vanasch zu einer Glanzparade (25.). Und so endete die erste Halbzeit torlos.

Auch auf der anderen Seite zeigte der Torhüter seine Klasse. Nach einem langen Schlenzer hatte Christopher Rühr die große Chance zur Kölner Führung, Garst hatte im Eins-gegen-eins aber die Überhand (35.). Wenige Sekunden später parierte der Hamburger Schlussmann einen weiteren Schuss von Rühr aus aussichtsreicher Position.

In der 39. Minute erspielte sich Köln dann auch seine erste Strafecke. Insgesamt sieben Versuche wurden es schließlich für Rot-Weiss, lediglich beim fünften wurde es gefährlich, als ein Hamburger Spieler den Schuss von Mink van der Weerden auf der Linie klären konnte. Fünf Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels gab es sogar noch eine achte Strafecke für Köln - Garst konnte gegen van der Weerden aber erneut abwehren.

Schon im Halbfinale hatten die Kölner die Partie im Schlussabschnitt entschieden, einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Sieg gegen den Harvesterhuder THC gedreht. Und auch diesmal fiel die Entscheidung zugunsten der Rot-Weissen im vierten Viertel.

Zwar geriet Köln acht Minuten vor Schluss für fünf Minuten in Unterzahl und Hamburg bekam nur Sekunden später eine Strafecke zugesprochen, doch der Favorit konterte aus dieser Situation und erzielte das 1:0. Florian Adrians erlöste Köln nach Vorlage von Grambusch (53.).

Die Unterzahl überstand die Mannschaft von Trainer Pasha Gademann ebenfalls schadlos und so nahm Hamburg 150 Sekunden vor Schluss den Torhüter raus, um in einer weiteren Überzahl doch noch den Ausgleich zu erzielen. Kölns Tor geriet aber auch in dieser Phase nicht in Gefahr - und so sicherte sich Rot-Weiss den 10. Meitertitel der Klubgeschichte.



Quelle: Sportschau



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